By butterblume
Die stacheligen Säugetiere fühlen sich vor allem in naturnahen Lebensräumen wohl, sie haben einen großen Aktionsradius. Nicht nur für Kinder ist es immer wieder eine Freude, einen Igel im eigenen Garten zu beobachten. Damit der Igel im Garten überwintern kann, benötigt er ein warmes Quartier, zum Beispiel einen winddichten Haufen aus Reisig, Holz und Laub. Für ein dauerhaftes Winterquartier empfiehlt sich ein mit Steinen abgesicherter Haufen oder ein Igelhäuschen.
Igel sind hauptsächlich nachts aktiv, daher sieht man sie nur selten. Besonders wohl fühlen sie sich in Gärten mit dichten und ausufernden Hecken, heimischen Gehölzen und Komposthaufen. Im Herbst aufgeschichtete Laubhaufen ziehen die beliebten Stacheltiere ebenfalls an. Igel ernähren sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren wie Insekten und Schnecken, kleinen Wirbeltieren wie Blindschleichen und Schlangen, Aas, und vegetarischer Kost wie Früchten und Wurzeln. Ihr Winterquartier beziehen die Igel spätestens mit den ersten nächtlichen Frostperioden. Sie fallen in einen tiefen Winterschlaf, der in Abhängigkeit vom Wetter in der Regel bis April anhält. Igelhäuser sind etwa 60 x 45 cm groß und bestehen aus einem Vorraum und einem Schlafraum. Die Eingänge sollten gegeneinander versetzt liegen, um optimalen Windschutz zu gewährleisten. Ein abnehmbares Dach erleichtert die Reinigung erheblich.
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