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Wirklich gute Tipps und wissenswerte Artikel rund um das Thema Garten

   Mai 18

Der Garten als Naturschutzgebiet

Der eigene Garten leistet einen besonders großen Beitrag zum Umweltschutz indem man ideale Bedingungen für die Entfaltung der natürlichen Artenvielfalt schafft. Auf eine schöne gepflegte Rasenfläche braucht man dabei nicht zu verzichten, eine zugleich vorhandene natürlich entstehende Blumenwiese bietet jedoch einen ungleich größeren Artenreichtum. Auf schädliche Chemikalien in Form von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sollte man natürlich vollständig verzichten.

Eine ganz grundlegende Tatsache, die es zu beachten gilt, ist, dass heimische Pflanzen die besten Lebensbedingungen für die heimische Tierwelt bieten. Gehölze sollten im Sinne des Artenreichtums besonders vielen Insekten und Vögeln Unterschlupf und Nahrung bieten. Optimal sind zum Beispiel seltene aber für die Region typische Obstbäume. Auch Stauden können gezielt nach dem Standpunkt ihres Wertes für Insekten ausgewählt werden. Neben der Blumenwiese, die beispielsweise von Schmetterlingen bevölkert wird, bieten auch Haufen aus Holz, Laub oder auch Steinen zahlreichen Lebewesen eine Heimat. Diese können unauffällig in den Ecken oder hinter den Hecken verschwinden. Für die ökologische Vielfalt im eigenen Garten empfehlen sich natürlich auch Wasserflächen. Wege und freie Flächen sollten nicht den Boden versiegeln sondern aus natürlichen, stark wasserdurchlässigen Materialien bestehen.
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   Mai 14

Hibiskus als Garten- und Zimmerpflanze

Der deutsche Name für Hibiskus lautet Eibisch. Die etwa 250 Hibiskus-Arten gedeihen überwiegen in den warmen Regionen des Planeten. In den Tropen dienen ihre schönen und farbenfrohen Blüten häufig als Dekoration und als Schmuck. Hibiskusblüten-Tee ist ein sehr wohltuendes Getränk, das erfrischend und stärkend wirkt. Im Sommer wird Tee aus Hibiskusblüten mit Zucker vermischt gerne eiskalt genossen.

Hibiskus

In unseren Breitengeraden ist der winterharte Garten- oder Straucheibisch besonders bekannt, dessen dicht beieinander wachsende Blüten in zahlreichen schönen Farbtönen von weiß bis violett erblühen. Seine üppige Blütenpracht genießt man von Juli bis in den September hinein. Die Strauchpflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu zwei Metern. Eingepflanzt wird der Garteneibisch nach Möglichkeit im Frühjahr. Jungpflanzen und idealerweise auch die ausgewachsenen Sträucher sollte man im Winter gut vor Frost schützen. Wie bei vielen anderen Pflanzen fördert ein gelegentlicher Rückschnitt, in diesem Fall etwa alle zwei Jahre, den Blütenreichtum. Eine in deutschen Gärten gern gesehene Hibiskus-Art ist auch der Chinesische Hibiskus oder Roseneibisch. Sein Wasserbedarf ist sehr hoch, aber Staunässe schadet ihm. Chinesischen Hibiskus pflanzt man  in Kübeln oder Töpfen, damit man ihn über den Winter unterstellen kann. Zuviel Wind und Regen schaden der sonnenhungrigen Pflanze, der Standort sollte nur selten gewechselt werden. In den kalten Monaten wird Roseneibisch entsprechend weniger gegossen.

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   Mai 10

Süßholz, die Arzneipflanze des Jahres 2012

Der vom Institut für Geschichte der Medizin an der Würzburger Universität gebildete Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde kürt seit 1987 Jahr für Jahr die Arzneipflanze des Jahres. Die Inhaltsstoffe der Wurzeln der circa 25 Arten der Süßhölzer helfen unter anderem gegen Erkältungen, Hustenreiz und Magengeschwüre. Besser bekannt ist Süßholz unter dem Namen Lakritz.

Süßholzwurzeln sind ein Bestandteil von zahlreichen Erkältungs- und Bronchialtees, und auch für Kräuterliköre werden sie häufig verwendet. Neben den Entzündungen hemmenden und die Schleimhäute schützenden Auswirkungen sind auch krampflösende und antivirale Wirkungen dokumentiert. In der chinesischen Heilkunst zählt Süßholz seit tausenden Jahren zu den wichtigsten Heilpflanzen. Aus den Süßholzwurzeln konnten bereits mehr als 400 Inhaltsstoffe isoliert werden, die chemische Verbindung Glycyrrhizin ist 50 mal so süß wie Rohzucker. Als Wildpflanze gedeiht Süßholz vor allem in Ostasien, Amerika, Australien und am Mittelmeer. Die verholzenden Stauden zählen zu den Schmetterlingsblütlern und erreichen Wuchshöhen von etwa einem Meter. Aufgrund der weltweit starken Nachfrage sind viele Wildbestände im Verschwinden begriffen.

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   Mai 07

Die besten Kletterpflanzen für den Balkon

Nach einem langen Winter zieht es die meisten von uns nach Draußen. Wir sehnen uns nach der Sonne, nach frischer Luft, nach einem gemütlichen Grillabend mit Freunden und dafür ist natürlich der eigene Garten ein geeigneter Platz. Menschen, die einen eigenen Garten haben, sind wirklich beneidenswert:

Sie können im Garten frühstücken und zu Abend essen, einen Sandkasten, einen Planschbecken, eine Rutsche oder eine Schaukel für ihre Kinder aufstellen und beobachten, wie die Kinder spielen und glücklich wachsen. So ein Garten erfordert natürlich auch viel Arbeit und verlangt viel Zeit ab.  Eine Alternative dazu für die Großstadtmenschen ist ein Balkon. Hier wird es schwieriger eine Schaukel aufzustellen und man kann nicht jede Zeit grillen, wann man will, weil es eventuell die Nachbarn stören könnte. Man kann den Balkon aber auch schön gemütlich gestalten, indem man hier viele Pflanzen unterbringt. Das häufigste Problem, dass die meisten Balkonbesitzer wahrscheinlich haben, ist der Platzmangel. Man würde so gern den Außenbereich der Wohnung grün oder sogar bunt und voller Bluten sehen, der kleine Balkon lässt es aber nicht zu? Die Lösung sind die Kletterpflanzen! (weiterlesen …)


   Apr 24

Malven

Ihre ebenso großen wie schönen Blüten machen Malven zu beliebten Sommerblumen, die Blütezeit fällt auf die Monate Juni/Juli bis September. Farblich variieren die Blüten von weißrosa über rot bis hin zu kräftigem violett. Unter guten Standortbedingungen erreichen Malven Wuchshöhen von bis zu 150 cm. Besonders schön kommen sie zum Beispiel in Kombination mit Sonnenblumen zur Geltung.

Malven
Es gibt eine große Vielzahl an Staudengewächsen, mit denen Malven sehr gut harmonisieren, wobei sie besonders gerne in Natur-, Bauern- und Steingärten gepflanzt werden. Die einzelnen Pflanzen sollten nicht zu eng nebeneinander stehen, da sie sich ansonsten gegenseitig im Wachstum stören. Der ideale Standort ist sehr sonnig und zugleich windgeschützt, aber auch im Halbschatten fühlen sich Malven noch wohl. Eventuell ist es ratsam, die Malven an Bambusstäben oder anderen Stützen anzubinden, damit sie nicht umknicken können. Der Boden ist im Optimalfall reich an Nährstoffen, nicht zu kompakt, und enthält etwas Kalk. Torf ist für Malven absolut nicht geeignet. Auch  Staunässe vertragen sie nicht, ebenso wie längere Trockenheit. Aus den im Spätsommer verblühenden Blütenständen kann man eine reiche Samenernte gewinnen, die Keimzellen der nächsten Generation können unverzüglich an der gewünschten Stelle wieder ausgesät werden.
Erfolgt die Aussaat im Frühling, blühen Malven in vielen Fällen erst im darauffolgenden Jahr.

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   Apr 23

Besonders beliebte Zimmerpflanzen II

Zimmerpflanzen sehen nicht nur schön aus, sie sorgen zudem für frischen Sauerstoff und bringen eine lebendige Note in die Inneneinrichtung. Zwei besonders üppig wachsende und zugleich sehr schön anzuschauende Zimmerpflanzen sind der Drachenbaum und der Elefantenfuß. Beide zählen zu den Agavengewächsen, unter guten Standortbedingungen können sie auch als Zimmerpflanze mehrere Meter hoch werden.

 Elefantenfuß

Der Drachenbaum erreicht auf den Kanarischen Inseln, seinem Herkunftsort, sogar Höhen von mehr als 20 Metern. In Innenräumen passt er sich aber den gegebenen Platzverhältnissen an, er gedeiht sogar an relativ lichtarmen Standorten. Falls er dennoch zu hoch wuchert, kann man ihn einfach an der gewünschten Stelle abschneiden. Sein Name leitet sich von der in vielen Märchen den Drachen zugeschriebenen Eigenschaft her, abgeschlagene Köpfe doppelt nachwachsen zu lassen: bricht ein Trieb des Drachenbaums ab, wachsen in der Regel zwei neue nach. Die länglichen Blätter sind im Normalfall dunkelgrün, es gibt aber auch Sorten, deren Blätter durch helle Längsstreifen oder eine rötlichen Rand verziert werden. Drachenbäume kommen lange Zeit mit relativ wenig Wasser aus. Sie lassen sich gut über Stecklinge vermehren. Der Elefantenfuß ist in Mexiko und Texas heimisch. Sein charakteristischstes Merkmal ist die Form des Stammes: mit ihrem dicken unteren Ende, das sich nach oben hin markant verschmälert, erinnert sie an eine Flasche; der Elefantenfuß ist auch unter dem Namen Flaschenbaum bekannt. Seine länglichen Blätter bilden sehr dichte Kronen aus, welche eine gewisse Ähnlichkeit mit einigen Palmenarten aufweisen. Die beliebte Zimmerpflanze braucht nur sehr wenig Wasser, aber viel Sonne.

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   Apr 20

Die Blume des Jahres 2012

Loki Schmidt, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmid, hat 1979 eine Stiftung ins Leben gerufen, die über die Bedeutung von seltenen Wildblumen für Ökosysteme aufklärt. Durch die Wahl zur Blume des Jahres wird die Aufmerksamkeit auf einige besonders schöne und wichtige Wildblumen gelenkt. 2012 wird diese Ehre der in rot bis violett erblühenden Heidenelke zuteil.

Sie ist in weiten Teilen Europas heimisch, in Deutschland steht die Heide-Nelke mittlerweile allerdings unter Naturschutz. Durch das Pflanzen von seltenen Wildblumen im eigenen Garten leistet man einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Pflanzenreich. Die frostharte Heidenelke ist in einigen deutschen Bundesländern bereits vom Aussterben bedroht.


   Apr 18

Farne

Vor hunderten Millionen Jahren gab es riesige Farnwälder auf der Erde, ihre verrotteten und durch Druck verdichteten Überreste werden heute als Steinkohle abgebaut. Auch heute noch gibt es weltweit mehr als 12.000 Farnarten, die jedoch größtenteils wesentlich niedriger wachsen als ihre urzeitlichen Vorfahren. Sogenannte Baumfarne findet man noch im Tropischen Regenwald.

Farn

Zu den größten hiesigen Arten zählen der Königsfarn und der Trichterfarn, welche jeweils bis zu eineinhalb Meter hoch wachsen können. Bis zu etwa 80 cm hoch werden beispielsweise Glanzschildfarn, Perlfarn und Pfauenradfarn. Tüpfel- und Rippenfarn ragen bis zu 30 cm hoch über den Erdboden. Im Garten ergänzen Farne sich optisch hervorragend mit Bäumen und Blumen, so wie auch in ihrem natürlichem Lebensraum, dem Wald. Optimale Wachstumsbedingungen für Farne bieten halbschattige Standorte in nährstoffreichem Boden (Humus). Farne benötigen viel Feuchtigkeit und sollten nach Möglichkeit keinen heftigen Winden ausgesetzt sein. Bei einigen Sorten wie dem Bodendecker Eichenfarn bietet es sich an, sie unter Baumkronen zu pflanzen. Ein für Beete geeigneter Bodendecker ist der langsam wachsende Venushaarfarn. Der Streifenfarn gedeiht hervorragend in Mauerritzen und ähnlichen Nischen.

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   Mrz 30

Pflanzen im Winter gießen

Auch winterharte Pflanzen müssen in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen gegossen werden. Viele Pflanzen, die über den Winter eingehen, sind vertrocknet und nicht erfroren. Für Topf- und Kübelpflanzen ist das entsprechende Risiko in den meisten Fällen höher als für frei stehende Gewächse mit weit verzweigten und tief reichenden Wurzeln.

Bei Bodenfrost können die Feinwurzeln kein Wasser mehr aufnehmen. Wenn zusätzlich auch noch viel die Sonne scheint, sind die Pflanzen besonders gefährdet. Denn durch die Sonnenstrahlen verdunsten auch die gespeicherten Wasserreserven. Natürlich benötigen die frostharten Pflanzen im Winter nicht so viel Wasser wie im Sommer, aber ohne regelmäßige Wasserzufuhr sind sie vom Absterben bedroht. Eine Schicht aus Seramis oder anderem Granulat hilft bei der Wasserzufuhr, denn an den kleinen Körnern schmilzt Schnee zu Wasser. Viele Pflanzen bilden auch im Winter Wurzeln und Knospen aus. Insbesondere immergrüne Pflanzen sind auf eine regelmäßige Wasserzufuhr angewiesen, denn sie müssen ja ihre Blätter weiterhin mit dem Leben spendenden Nass versorgen. Der Wasserbedarf verschiedener Pflanzenarten ist auch im Winter sehr unterschiedlich hoch. Man sollte seine Pflanzen also auch in den kalten Monaten gut beobachten und auf die entsprechenden Signale reagieren.

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   Mrz 13

Die Floriade 2012

Alle zehn Jahre findet in den Niederlanden eine Welt-Gartenschau statt. In diesem Jahr wird die bedeutendste Garten-Ausstellung des gesamten Planeten vom 5. April bis zum 7. Oktober in Venlo ausgerichtet. Venlo liegt an der Grenze zu Deutschland, nur wenige Kilometer von den niederrheinischen Städten Mönchengladbach und Krefeld entfernt.

Mit einer Ausstellungsfläche von 66 Hektar nimmt die Floriade 2012 mehr als zweimal so viel Raum ein wie die Bundesgartenschau 2011. Die Veranstalter erwarten etwa 2,5 Millionen Besucher, wobei voraussichtlich jeder zweite aus Deutschland anreisen wird. Auf der bekannteren Bundesgartenschau betrachteten rund 3,5 Millionen Besucher die ausgestellte Blumen- und Pflanzenpracht. Im Floriade Park gibt es unter anderem Pavillons aus China, Sri Lanka, Indonesien, Spanien, der Türkei, und dem der niederländischen Region Limburg benachbarten Nordrhein-Westfalen. Letzterer befindet sich unübersehbar im Eingangsbereich der Floriade 2012 – kein Wunder, denn die Gartenbauwirtschaften von Limburg und Nordrhein-Westfalen sind auf vielfältige Weise miteinander verzahnt. Im Floriade Park gibt es fünf zentrale Themenbereiche: Entspannen & Heilen (Relax and Heal), Umwelt (Environment), Bildung & Innovation (Education and Innovation), Grüner Motor (Green Engine), und das Veranstaltungsareal ‘World Show Stage’. Zwischen den einzelnen Bereichen befinden sich kleine Wälder.

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